Tagein Tagaus sehen wir seit vielen Jahrzehnten Kinder, in der psychischen und physischen Klaue des Schulsystems dahinvegetieren. Wer aber braucht noch eine Schule, um Wissen zu erlangen?

Die Lehrer höchstens.

Ad Absurdum

Das ist Latein und was es heisst, weiss jeder. Ich behaupte jetzt mal folgendes: Was sich ein Mensch an Wissen in 8, 12 oder mehr Jahren eintrichtern lassen muss, kann er locker und viel bequemer mit Hilfe des Internets in einem halben Jahr erlernen. Und zwar ohne den Ballast, den man ohnedies nie benötigt wie etwa Latein. Aber ok, man geht einen anderen Weg.

Ipads statt Laptops statt Schulheften?

Eine Entwicklung, die völlig bescheuert ist, wurde natürlich in den USA geboren.

Da sah man dann plötzlich Schulklassen, die mit einem Tablet, wenn ich mich recht entsinne, einem iPad, gewerkelt haben.

Ernsthaft?

Nichts gegen Tablets. Sie sind für gewisse Dinge wirklich die beste Endgerätelösung, aber wohl kaum für Schüler, die damit dann „arbeiten“ sollen. Jeder, der selbst ein Tablet verwendet, wird wissen, was ich meine: Es ist zu schwer und komplett unergonomisch für langes, intensives Arbeiten.

Das Tablet wird ausserdem ja nur zusätzlich in den Unterricht integriert, damit zum Wirbelsäulenschaden durch die Schulranzen auch noch die Genickstarre vom hinunterschauen auf den Bildschirm kommt. Wenn schon denn schon.